Fensterlicht II

Isabelle Fensterlicht

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Die Schwierigkeit, wenn man durch ein Fenster fotografiert, ist, dass man keinen Autofokus benutzen kann, da die Kamera so gut wie immer die Reflektion des Fensters scharf stellt. Wenn man dann also manuell fokussiert, muss natürlich der Schärfepunkt stimmen. Leider erkennt man meistens erst bei der Nachbearbeitung, ob das Bild am richtigen Punkt scharf ist oder eben nicht. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Reflexion. Diese sollte nicht zu dominant wirken. Aus diesem Grund lohnt es sich, das Bild in der Nachbearbeitung schwarz/weiss zu machen. Ein weiterer Vorteil von schwarz/weiss Bilder ist übrigens, dass sie für das Gehirn leichter zu verarbeiten sind. Ausserdem mögen ein grossteil der Menschen schwarz/weiss Aufnahmen, da sie diesen eigenen Look haben. Natürlich muss man immer abschätzen, ob sich eine schwarz/weiss Aufnahme lohnt. Es ist logischweise unklug Nahrungsmittel ohne Farbe zu fotografieren, da Farben essenziell sind, wenn es um das Essen geht. Denn wer möchte schon einen schwarzen Apfel essen?

Isabelle Fensterlicht

Bei schwarz/weiss Fotos fällt es viel schneller auf, ob ein Bild scharf oder unscharf ist. Auch werden Hautunreinheiten oder Staubkörner auf dem Objektiv noch mehr hervorgehoben. Diese sind dann in der Nachbearbeitung sehr Zeit intensiv zum Korrigieren.

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Bei der Nachbearbeitung hat jeder so seinen eigenen Touch. Manche mögen es bunt, andere eher verblasst. Ich persönlich bearbeite die Fotos gerne spontan und überlege mir, wie das Bild am besten wirkt. Wenn ich zum Beispiel einen etwas melancholischen Look erzeugen möchte, tendiere ich eher zu einem blasseren oder schwarz/weiss Bild. Wobei der Verblasseneffekt auch beruhigend/harmonisch wirken kann.

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