Nach einer kurzen, kreativen Pause habe ich nun endlich meinen Erfahrungsbericht zum Fotobuch mit den Bildern von Diana Lark.

In Zusammenarbeit mit Saal Digital habe ich ein Fotobuch erstellt, da ich schon länger vorhatte für die grösseren Photosessions ein Fotobuch (einzeln pro Session, nicht als kollektiv) zu gestalten. Darum dachte ich, dass dies eine perfekte Gelegenheit ist, um von der letzten Photosession mit Diana Lark ein Buch zu gestalten. Wie Ihr vielleicht selbst gesehen habt, hat das Unternehmen Saal Digital auf Instagram eine Ausschreibung gemacht, auf der man sich dann bewerben konnte. Lange Rede kurzer Sinn, ich hab mich angemeldet, einen Gutschein erhalten und ging dann mit etwas Verzögerung ran ans Werk.

Um Euer Fotobuch zu gestalten, gibt es drei Möglichkeiten. Die Erste wäre, dass Ihr Euer Fotobuch selbst in InDesign gestaltet und das druckfertige PDF sendet. Die zweite Möglichkeit ist mit Photoshop. Obwohl die Gestaltung mit InDesign meinem üblichen Stil entspricht, wollte ich die Designsoftware unbedingt ausprobieren.

Die Software

Die Saal Design Software bietet Euch hierbei drei Optionen an, wie das Fotobuch gestaltet werden kann. Ihr könnt alles selber mittels den vorhanden Werkzeugen kreieren. Ihr könnt Euch auch aus einer guten Anzahl an Vorlagen alles zusammen klicken und dann noch selbst etwas ergänzen, verschieben oder anpassen. Die dritte Option ist, dass die Vorlagen nicht mehr veränderbar sind. Ich denke, dass die dritte Option eher selten genutzt wird, da ich mir vorstellen kann, dass jeder seinen eigenen Touch in seinem Werk haben möchte.

Das Zusammenstellen der Bilder mit der Software ist an sich nichts Neues, was mich ehrlich gesagt beruhigt hat. Habt Ihr erst einmal den Ordner mit den Bilder ausgewählt, könnt Ihr per Drag&Drop die Bilder platzieren. Dabei zeigt Euch die Software an, ob die Auflösung Eures Fotos gut ist oder nicht. Zu den Vorlagen selbst möchte ich dabei noch erwähnen, dass diese vom verspielten bis zum schlichten Design vorhanden sind. Mit anderen Worten, es ist für jedes Ereignis ein Design dabei.

Ein grosser Pluspunkt hierbei ist, dass, sobald man sein Buch gestaltet hat, das Programm selbst alles nochmals prüft und allfällige Fehler nochmals aufzeigt und sagt, wie man das Problem lösen kann. Ist man mit allem fertig, wird das Buch bestellt, man gibt die Liefer- und Rechnungsadresse an und fertig. Diese Lieferzeit war, sehr zu meiner Überraschung, kürzer als gedacht (Ungefähr eine Woche).

Das Fotobuch

Aber nun zum Produkt selbst: Der erste Eindruck zählt meiner Meinung nach bei einem Produkt immer doppelt. Und meiner war deutlich besser als ich es hätte vermuten können. Der hochwertige Einband ohne Strichcode (Ganz genau, kein Strichcode – Ich hasse diese Strichcodes auf meinen Sachen), die Qualität des Drucks und das Erscheinungsbild sind der Hammer. Aber man soll ein Buch nicht nach seinem Einband Beurteilen.

Der Druck auf den Seiten mit dem matten Papier ist meiner Meinung nach tadellos. In der Beschreibung stand, dass die Bilder nicht so lebendig wirken wie mit Hochglanz, aber ich finde es perfekt. Ausserdem habe ich so das stets beliebte “Fingerabdruckproblem” nicht mehr. Durch die super Qualität des Papiers und des Produkts hat man wirklich das Gefühl, dass man etwas Hochwertiges in der Hand hat. Für die Fotografen unter Euch kann ich nur sagen, dass sich ein solches Fotobuch als Referenz sehr gut macht und vor allem sehr viel Freude bereitet.

1 thought on “Erfahrungsbericht: Saal Digital

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