Kleiner Tapetenwechsel

Da es momentan eher flach aussieht, was das Fotografieren angeht, habe ich mich in letzter Zeit vermehrt auf In-Game-Fotografie konzentriert. Der Sinn dahinter ist mit sogenannten Kamera-Tools aus einem Spiel Bilder/Fotos zu machen. Diese werden danach ganz normal bearbeitet und geteilt. Dieser Trend ist nichts neues, wird aber zur Zeit immer mehr praktiziert und stellenweise sogar in Kunsthäusern ausgestellt.

Ich habe mich also dazu entschlossen, diese Art der Kunst einmal auszuprobieren. Grundsätzlich fotografiere ich lieber mit der Kamera vor Ort, aber als kleinen Tapetenwechsel dachte ich mir, dass es nicht schadet.

Eins vorweg, hierbei handelt es sich nicht um bezahlte Werbung oder ähnliches, sondern mehr um meine eigene Langeweile, die ich versuche zu umgehen. Aufgrund dieser Langeweile habe ich auch damit begonnen, in Blender (3D-Software) Bilder zu rendern. Diese werde ich dann eventuell (sofern ich zufrieden bin) in einem späteren Beitrag teilen.

Da ich zum ersten Mal In-Game-Fotos erstelle und ich generell eher das Spiel spiele, anstatt darin Fotos zu machen, wird das Resultat wahrscheinlich nicht bahnbrechend sein. Nichtsdestotrotz wollte ich es für mich einfach einmal ausprobieren.

Das wichtigste in Kürze

Zum Release war das Spiel überall in den Medien. Nur leider halt nicht positiv. Trotzdem kann man meiner Meinung nach das unfertige Produkt oder genauer gesagt das Spiel irgendwo und irgendwie doch geniessen. Tatsache ist, dass die Spielwelt an sich mit Liebe zum Detail erschaffen wurde und die Idee hinter der Story auch spannend umgesetzt worden ist.

Cyberpunk 2077 schafft durch seine Kombination aus einer sehr technisch versierten und Punk-orientierten Elementen eine Welt, wie sie meines Wissens nach noch nicht gezeigt wurde. Die Berufswahl (Söldner, weil es halt einfacher ist als Söldner viele und diverse Jobs zu machen) des Hauptcharakters ist zwar ein wenig lasch und kennt man aus so manchen verschiedenen Reihen. Aber genug davon, ich kann und will hier keine Reviews machen.

Bei Cyberpunk 2077 interessiert mich hauptsächlich das Optische der Spielwelt und die Charaktererstellung. Auch die dadurch verbundenen Möglichkeiten sind verlockend. Denn Möglichkeiten gibt es viele – manche sind zwar nicht etwas brutal oder manchmal sogar langweilig, aber man muss ja Gott sei Dank nicht alles machen.

Der Hauptcharakter – V

Nein, das war V ist kein Tippfehler, Euer Charakter nennt und stellt sich selbst als V vor. Ob Ihr einen männlichen oder weiblichen Charakter habt, könnt Ihr auch hier selbst entscheiden. Das Charakterstellungsmenü ist bei Cyberpunk 2077 sehr ausführlich und bietet Hunderte Möglichkeiten, Euren Charakter mit diversen Einstellungen und Eigenschaften zu erstellen. Zwar wird viel geboten, Leute wie ich verlieren hier aber bereits eine gute halbe Stunde, weil sie alles ausprobieren wollen und halt einfach einen optisch passenden Charakter möchten. Aus diesem Grund, und weil sogenannte Mods existieren, habe ich das Spiel auch noch gar nicht abgeschlossen, habe dafür aber vier Spielstände mit unterschiedlichen Charakteren.

Ob man ein kaltblütiger Killer ist oder doch eher als ein „netter“ Söldner durch die Welt streift, kann man während dem Verlauf des Spiels beeinflussen. Auch wird einem oftmals bei Missionen die Entscheidung überlassen, wie man vorgeht. Still und leise oder halt mit üblem Geballer.

Johnny Silverhand – Keanu Reeves

Für mich ist es ja immer ein Highlight, wenn Keanu Reeves in einem Film auftaucht und mitmacht. Meiner Meinung nach ist er ein sehr guter Schauspieler und er scheint ein genialer Typ zu sein. Und seit den John Wick Filmen gilt er quasi als Badass, sobald es ums Kämpfen geht.

Nachdem bekannt gegeben wurde, dass er in Cyberpunk 2077 eine Rolle angenommen hat, wurde meine Neugier dann doch mehr geweckt als zuvor. (Ja, man könnte sagen, ich bin ein Marketing-Opfer).

Die Darstellung von Johnny Silverhand durch Keanu Reeves ist echt gelungen. Die Kommentare und Sprüche, welche Johnny während des Spiels von sich gibt, sind oftmals sehr sarkastisch und etwas ironisch. Sie passen aber hervorragend zur jeweiligen Situation und zum allgemeinen Setting.

Obwohl er im Verlauf des Spiels eine grosse Präsenz hat, wird diese nicht überstrapaziert oder komplett ausgenutzt. Sofern man nicht nur die Hauptstory durchrasselt und nebenbei anderes macht, sind seine Auftritte sogar eher rar als häufig.

Fazit

Im Grossen und Ganzen finde ich die In-Game-Fotografie eine spannende Sache. Gerade hier wird einem umso mehr bewusst, wie gut die Grafik bei manchen Spielen ist. Leider ist aber für mich der Reiz sowie das Interesse, um so langzeitig Fotos/Bilder zu machen, nicht gross genug. Meiner Meinung nach gibt es in Bezug auf die Fotografie nichts Besseres, als mit der Kamera draussen zu sein. Ausserdem sind die Möglichkeiten und Einstellungen der In-game-Kamera begrenzt. Andererseits kann man drei Meter in der Luft schweben und so ein Bild machen. Genau wie beim richtigen Fotografieren ist es aber möglich, dass man in der Nachbearbeitung noch einiges aus dem Bildmaterial rausholen kann.

Trotzdem werde ich vor allem wegen der aktuellen Situation ein paar weitere Beiträge in diesem Stil veröffentlichen. So quasi als Zeitvertreib und um etwas Content zu generieren.

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