Abend um sieben Uhr ist im Sommer das Licht sehr schön, um zu fotografieren. Es ist weder zu hart noch sorgt es für harte Schatten. Durch den Winkel zur Sonne kann man auch hervorragende Lensflares zur Bildgestaltung verwenden. Das Problem bei der Gegenlichtfotografie ist, dass der Hintergrund ausgebrannt werden kann. Das bedeutet, dass man nichts vom Hintergrund mehr erkennt, da nur noch weisse oder tote Pixel vorhanden sind. Selbst bei der Nachbearbeitung kann man dann nichts mehr machen. Ausserdem ist es oft der Fall, dass das Model/Objekt zu dunkel ist und man einen Qualitätsverlust hat.

 

Für diese Fotos habe ich die Festbrennweite 30mm, eine Blende f/2.8 und eine Verschlusszeit von 1/2000 verwendet. Da der Freistelleffekt bei Porträtfotos sehr wichtig ist, wollte ich die Blende nicht schliessen. Um ein Bildrauschen und einer Überbelichtung vorzubeugen, habe ich den ISO-Wert auf 100 gestellt. Hätte ich nun eine Verschlusszeit unter 1/2000 verwendet, wäre das Bild überbelichtet geworden.

 

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